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Sonderausstellung zum Gedenken an den Dichter Theodor Körner wird eröffnet

2019-08-25 11:00

Zur Eröffnung einer Sonderausstellung laden die Mahn- und Gedenkstätten am Sonntag um 11 Uhr nach Wöbbelin ein. Gezeigt werden Artefakte von 1863 und historische Besucherbücher aus dem 20. Jahrhundert.

Theodor Körner wurde am 23. September 1791 in Dresden geboren. Als Mitglied des Lützower Freikorps wurde der Dichter in den „Befreiungskriegen“ gegen Napoleon in der Nähe von Gadebusch bei einem Gefecht getötet und am Morgen des 27. August 1813 im Dorf Wöbbelin unter einer Doppeleiche bestattet. An diesem Ort wurden später alle Familienangehörigen beerdigt - dort war das Lager des Lützower Freikorps. Im Jahr 1814, am 29. September, ließ der Vater das Denkmal mit „Leier und Schwert“ in Wöbbelin aufstellen, das Theodor Körner zum „Sänger und Held“ erhob.

In den folgenden Jahrhunderten wurde das Leben des bekannten Schriftstellers für politische Zwecke immer wieder instrumentalisiert. Eine differenzierte Betrachtung Körners in seiner Zeit und steht im Mittelpunkt des Körner-Gedenkens der letzten Jahre. Die Dauerausstellung „Theodor Körner. Poet und Patriot. Seine Erhebung zum Idol“ stellt deshalb die Rezeptionsgeschichte in den Mittelpunkt.

Die Sonderausstellung kann auch zu den Öffnungszeiten der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin bis zum 29. September 2019 besichtigt werden.

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