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Erzählcafé zum Thema:Neugestaltung Ehrenfriedhöfe des KZ Wöbbelin

2017-03-19 14:30

Ramona Ramsenthaler, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin, berichtet über die Maßnahmen zur Neugestaltung der Ehrenfriedhöfe des KZ Wöbbelin, Namenssteine ermöglichen nun ein individuelles Gedenken.

Der Verein Mahn- und Gedenkstätten im Landkreis Ludwigslust-Parchim e. V. hat in den letzten drei Jahren mit finanzieller Förderung durch die Stiftung der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin sowie Eigenmitteln der Städte Ludwigslust und Hagenow und der Gemeinden Sülstorf und Wöbbelin die Ehrenfriedhöfe des KZ Wöbbelin neugestaltet.

Der Bewuchs mit Koniferen und Bäumen war z. B. in Sülstorf und Hagenow so hoch, dass die Denkmale nicht mehr sichtbar waren.

Der Verein fasste 2014 den Beschluss, sich an der Gestaltung des Gedenkplatzes ehemaliges Lagergelände des KZ Wöbbelin zu orientieren und den Klinkerstein als verbindendes Element an allen Gedenkorten aufzunehmen. Die Künstlerin Dörte Michaelis sollte an allen Gedenkorten Klinkerpodeste mit Informationstafeln schaffen sowie Stelen aus Stahl mit historischen Fotos in die Anlagen einbinden. Denkmalanlagen mit Namenssteinen wurden an den Orten geschaffen, wo die Namen der Opfer aufgrund der aktuellen Forschung bekannt sind: auf dem Ludwigsluster Stadtfriedhof und bei den Massengräbern im Neu Lüblower Wald.

Ramona Ramsenthaler geht in ihrem Vortrag auf die geschichtlichen Hintergründe der Ehrenfriedhöfe ein und zeigt anhand von Dokumenten und Fotos die Entwicklung dieser Gedenkstätten auf.

Der Eintritt ist frei.

Kaffee und Kuchen werden gegen eine kleine Spende angeboten.

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